Die Verbandssatzung stellt klar: Die Geschäfte des Paritätischen Sachsen führt ein ehrenamtlicher Landesvorstand, sofern sie nicht der hauptamtlichen Landesgeschäftsführung übertragen wurden. Der Landesvorstand ist für alle Aufgaben verantwortlich, die sich aus der Satzung und aus Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben.
Nah an der Verbandsarbeit
Zu diesem Zweck beaufsichtigt und begleitet das Gremium die Arbeit der Landesgeschäftsführung und der Bereiche des Verbandes. So sind beispielsweise Mitarbeitende des Landesverbandes zu einzelnen Fragestellungen und Fachthemen in den Vorstandssitzungen dabei, um sich mit dessen Mitgliedern auszutauschen oder fachliche Einschätzungen abzugeben. Zudem ist der Vorstand über einen Lagebericht an die Entwicklungen in den einzelnen Bereichen eng angebunden. Auf dieser Grundlage und im vorstandsinternen Austausch werden das weitere Vorgehen festgelegt und Beschlüsse gefasst. Die Vorstandsvorsitzenden bereiten mit der Landesgeschäftsführung die Themen in weiteren Terminen – zumeist online - vor und nach.
Beirat unterstützt die Vorstandsarbeit
Eine weitere Stütze für die Vorstandsarbeit ist der Beirat. In zwei Sitzungen pro Jahr werden jeweils zuvor festgelegte Fragestellungen erörtert. Die unterschiedlichen Perspektiven der Beiratsmitglieder helfen dabei, die Sichtweisen anderer Branchen oder Institutionen bei der Ausrichtung des Landesverbandes zu berücksichtigen.
Strukturierte Gremienarbeit und inhaltliche Abstimmung
Die Vorstandsarbeit selbst ist durch jährlich sechs Sitzungen und eine Klausur strukturiert. Klausurthemen der letzten Jahre waren zum Beispiel die strukturelle Neuaufstellung des Landesverbandes durch das Zukunftskonzept „Parität 2030“ oder die verbandliche Haltung zum Umgang mit der Diskursverschiebung nach rechts. In unregelmäßigen Abständen finden auch Mitteldeutsche Vorstandsklausuren statt, in denen sich Vorstandsmitglieder aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zu aktuellen Herausforderungen verständigen. Der Landesvorsitzende ist zudem Teil des Verbandsrats des Paritätischen Gesamtverbandes. Dort bringt er sächsische Perspektiven ein und beteiligt sich an der Beschlussfassung verbandlicher Positionen.
Im Dialog mit den Regionen
Neben der jährlichen Mitgliederversammlung als höchstem Organ des Landesverbandes richtet der Landesvorstand im Frühsommer eines jeden Jahres die Regionalkonferenzen aus. Mit diesem Format möchte er zwischen den jeweiligen Mitgliederversammlungen einen weiteren Dialograum mit den Mitgliedern öffnen. Er berichtet zu aktuellen Entwicklungen und sammelt Rückmeldungen oder Bedarfsanzeigen seitens der Mitgliedsorganisationen.
Vorstandswahl 2026: Jetzt kandidieren!
Die Mitgliederversammlung wählt auch aller vier Jahre den Landesvorstand an sich. Obwohl derzeit alle Vorstandsmitglieder aus Mitgliedsorganisationen kommen, ist dies keine Voraussetzung, um kandidieren zu dürfen. Neu gewählt wird der Vorstand turnusgemäß auf der Mitgliederversammlung 2026.
Sie wollen mehr über die Vorstandsarbeit erfahren oder haben Interesse, sich bei der kommenden Wahl aufstellen zu lassen? Sprechen Sie die Mitglieder des Landesvorstandes direkt an oder senden Sie eine E-Mail an vorstand (at) parisax.de.
