- Bewerbungsfrist: 08.11.2026
- Umfang: 21 h/Woche
- Möglicher Beginn: zum nächstmöglichen
- Zeitpunkt Befristung: bis 13.06.2027, voraussichtlich Verlängerung bis 31.10.2027
- Arbeitsort: Brandvorwerkstraße 37, 04275 Leipzig-Südvorstadt
- Arbeitszeiten: vor allem Montag, Mittwoch, Donnerstag, zwischen 9.00 und 17.30 Uhr
- Bezahlung: in Anlehnung an TVöD Bund
- Urlaub: 30 Tage
Der Offener Dialog e.V. ist ein kleiner Verein, der sich für Menschenrechte, Menschenwürde und Inklusion engagiert. Genaueres hierzu finden Sie auf unserer Website www.offenerdialog-ev.de. Wir sind ein inklusiver Verein. Wir sind eine nicht-hierarchische Arbeitsweise gewöhnt. Die anfallenden Aufgaben in der Administration unserer Projekte und die geschäftsführenden Tätigkeiten sind auf viele Schultern verteilt.
Aufgaben
- Peerberatung mit Schwerpunkt auf unsichtbare Behinderungen und Psyche
- Beratungstermine vereinbaren und in Co-Beratung durchführen
- Hausbesuche in Co-Beratung
- Telefonische, Video- und E-Mail-Beratungen
- Unterstützung der Ratsuchenden bei der Beantragung von Leistungen
- E-Mail-Erreichbarkeit sicherstellen
- Dokumentation
- Telefonische Sprechzeiten und Öffnungszeiten gewährleisten
- Öffentliche Vertretung der EUTB-Beratungsstelle
- Überblick zu den Möglichkeiten der Hilfe und Teilhabe
- Verwaltung von Fördermitteln nach 4-Augen-Prinzip
- Teilnahme an Arbeitsgruppen
- Öffentliche Veranstaltungen planen und durchführen
- überregionale Vernetzung
- Teilnahme an Teambesprechungen, Teambuildingmaßnahmen, Supervision und Intervision Anforderungen
- Freude an Co-Beratungen und dialogischen Prozessen
- Kenntnisse in sozialrechtlichen Grundlagen, zum Teilhabegesetz und -leistungen und zu Zuständigkeiten der Ämter sowie die Bereitschaft, das Fachwissen eigenständig zu erweitern
- Bereitschaft zu Hausbesuchen
- Bereitschaft zur Fortbildung
- Bereitschaft zur Dokumentation und Evaluation der Arbeit
- Autonomie fördern und die Würde der Ratsuchenden achten
Da wir die Arbeitsstruktur in unserem Verein hierarchiefrei gestalten möchten, sind selbstständiges Arbeiten, Dialogbereitschaft und Verantwortungsübernahme unumgänglich. Dazu ist es nötig, regelmäßig an Teamtreffen teilzunehmen und sich dort einzubringen.
Fachliche Qualifikationen
Grundsätzlich finden wir es problematisch, im Einstellungsverfahren für die unabhängigen Beratungsstellen nach Schulabschlüssen zu gehen, da die Peer-Beratung im Zentrum stehen sollte, Peers aber oft durch lange Krankheitsphasen und/oder vorangegangene Benachteiligung nicht über Fachabschlüsse, umso mehr aber über Erfahrung, verfügen.
Erwünscht sind:
- Erfahrung in der Beratung von Menschen, insbesondere im Bereich Teilhabe & Inklusion
- Beratungserfahrung mit Einzelpersonen und Gruppen
- Ausbildung, Arbeitserfahrung oder Weiterbildungsbereitschaft im Ansatz ,,Offener Dialog“ (Offene Kommunikation, Gesprächsführung, Perspektivübernahme und das Zulassen von Perspektivenreichtum & Zusammenarbeit im multiprofessionellem Team auf gemeinsamer Augenhöhe) P
Persönliche Eignung
- Engagement für Inklusion und die Einhaltung der Menschenrechte
- Gesellschaftspolitische und diskriminierungssensible Perspektive
- Selbstständiges Arbeiten
- Teamfähigkeit, (Selbst-)Reflexionsbereitschaft und -fähigkeit
- Erfahrungsexpertise, Abstraktionsfähigkeit von eigenen Erfahrungen
- Dynamisches und effektives Arbeiten
- Verschwiegenheit
- Loyalität gegenüber den Ratsuchenden