Wer alte oder schwerkranke Menschen betreut, muss auch mit Tod und Trauer umgehen. Doch wie begegnet man einem sterbenden Menschen achtsam und angemessen? Und wie kann man in dieser Situation gut für sich selbst sorgen? Die BGW-Ausstellung "In Würde Abschied nehmen" (vom 15.9. - 24.10.2025 in Dresden) widmet sich genau diesen beiden Fragen.
"In Würde Abschied nehmen" – ein interaktives Erlebnis, in Workshops den Umgang mit Trauer und Tod erlernen
Wer alte oder schwerkranke Menschen betreut, muss auch mit Tod und Trauer umgehen. Das gehört zum Alltag von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten sowie ehrenamtlich Engagierten. Doch wie begegnet man einem sterbenden Menschen achtsam und angemessen? Und wie kann man in dieser Situation gut für sich selbst sorgen?
Lassen Sie sich berühren von emotionalen Erfahrungen. Erproben Sie sich spielerisch in herausfordernden Situationen und profitieren Sie vom Austausch.
Die aktuelle Ausstellung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) "In Würde Abschied nehmen" widmet sich genau diesen beiden Fragen. Sie gibt Impulse für die Begegnung mit Sterben und Tod. Und lädt dazu ein, schwierige Situationen auszuprobieren und eigene Kraftquellen zu entdecken. Nach Stationen in Hamburg, München, Berlin und Bochum ist sie nun auch in Dresden zu sehen.
Die nächste Station ist das Krankenhaus St. Joseph-Stift in Dresden.
Termin: 15.09.2025 – 24.10.2025
An wen richtet sich die Ausstellung?
Pflegekräfte, ärztliches Personal und Ehrenamtliche.
Dazu gehören u.a.:
Es können über die Website der BGW direkt Termine gebucht werden. Neben der Einzelanmeldung haben Sie auch die Möglichkeit, eine ganze Gruppe anzumelden. (Link: BGW Workshop Anmeldung)
Die Workshops finden zweimal täglich statt, vormittags um 10 Uhr und am Nachmittag um 14:30 Uhr. Sie sollten dafür 3 bis 3,5 Stunden einplanen.
Gemeinsam ausprobieren und erleben
Drei Stunden lang dreht sich alles um die Themen Kommunikation und Selbstfürsorge. Im Mittelpunkt: das konkrete Ausprobieren und Erleben – und vor allem der intensive Austausch untereinander. Damit genügend Raum für Diskussion und Selbsterfahrung bleibt, teilen sich die Besucherinnen und Besucher in zwei Teams. Sie starten parallel und wechseln nach 90 Minuten Raum und Thema. Begleitet werden die beiden Kleingruppen von speziell geschulten Guides, die über langjährige Erfahrung in der Palliativ-Pflege verfügen.
Digital unterstützt und ganz persönlich
Im Raum „Kommunikation“ geht es um die Gefühle der Sterbenden und auch um die eigenen Belastungen im Umgang mit Tod und Trauer. Ob in der virtuellen Welt über VR-Brille und Kopfhörer oder per Leuchtdisplay – das Eintauchen in den Berufsalltag funktioniert in Sekundenschnelle. In einer Übung erscheinen beispielsweise virtuelle Patientinnen und Patienten auf einem Krankenhausflur auf. Sie stellen Fragen, äußern Trauer oder Verzweiflung. Gefragt sind spontane Reaktionen und passende Antwortmöglichkeiten. Das reale Gespräch findet mit Handpuppen statt. Im Rollenspiel kann das eben Gehörte in konkreten Situationen ausprobiert und erlebt werden.
Weitere Informationen hier: "In Würde Abschied nehmen" – ein interaktives Erlebnis - bgw-online