Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit verdient mehr Aufmerksamkeit

Der Paritätische setzt sich zusammen mit der Liga der Wohlfahrtsverbände und der LAG Jugendsozialarbeit für eine Förderung des Landes zur Unterstützung junger Menschen am Übergang Schule und Beruf ein. Für die weitere Interessenvertretung ist jetzt der Zeitpunkt, an dem der Verband Mitglieder beteiligt, die Jugendliche mit sozialen Benachteiligungen oder individuellen Beeinträchtigungen in Übergangsphasen unterstützen und ihre Praxiserfahrung und Expertise einbringen können.

19.06.2026
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Erstellt von Kristin Höfler, Bereichsleiterin Soziale Arbeit und Bildung, Referentin Arbeit und Beschäftigung

Der Verband unterstützt mit der Liga und der LAG Jugendsozialarbeit die Forderung nach einem Landesprogramm, siehe: Positionspapier_Liga_und_LAG_Jugendsozialarbeit_Arbeitsweltbezogene_Jugendsozialarbeit_2025_04.pdf. (Im vollen Bewusstsein, dass das ein sehr dickes Brett ist). 

Da es aktuell bis 2027/2028 noch über den ESF geförderte Projekte gibt und die Zukunft unklar ist, soll die Lobbyarbeit auf den Doppelhaushalt 2029/2030 gerichtet sein. 

„Anker“ werden aber jetzt schon gesetzt: 

  • Zusammentragen von Zahlen, Daten, Fakten insb. zur Wirksamkeit
  • die Suche nach Verbündeten, insb. aus der Wirtschaft
  • Einsetzen für die Zielgruppe zum Beispiel im Rahmen der Fachkraftallianz oder im Landesjugendhilfeausschuss

Aus Sicht des Paritätischen könnte die Leitidee für ein Förderprogramm folgende sein: 

Schaffung eines durchlässigen Systems, das Stabilisierung und Qualifizierung für den Übergang in Ausbildung oder Arbeit in einem integrierten Rahmen kombiniert und junge Menschen unabhängig von ihren Einstiegsbedingungen abholt.

Die Förderung ermöglicht passgenaue Angebote, die Stabilisierung, Aktivierung und Qualifizierung als aufeinander aufbauende oder ineinandergreifende Phasen kombinieren. Träger können je nach regionalem Bedarf und Zielgruppe Schwerpunkte setzen, ohne den Gesamtansatz zu verlassen.

Mehrwert zu anderen Angeboten am Übergang: pädagogische Tiefe, Freiwilligkeit und Lebensweltorientierung. 

Um am Thema interessierte Mitglieder in den weiteren Prozess gezielt einzubinden, wird um eine Rückmeldung gebeten, wenn es Ansprechpersonen in Mitgliedsorganisationen gibt, die wir zu gegebener Zeit informieren und einbinden sollen. 

Rückmeldungen bis zum 03.07.2026 bitte an 

Babett Neßmann
Sachbearbeiterin Kinder - Jugend – Familie / Bildung
E-Mail: babett.nessmann(at)parisax.de

Weitere Informationen siehe auch:  Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit

Vielen Dank für die Unterstützung!