Der Verband unterstützt mit der Liga und der LAG Jugendsozialarbeit die Forderung nach einem Landesprogramm, siehe: Positionspapier_Liga_und_LAG_Jugendsozialarbeit_Arbeitsweltbezogene_Jugendsozialarbeit_2025_04.pdf. (Im vollen Bewusstsein, dass das ein sehr dickes Brett ist).
Da es aktuell bis 2027/2028 noch über den ESF geförderte Projekte gibt und die Zukunft unklar ist, soll die Lobbyarbeit auf den Doppelhaushalt 2029/2030 gerichtet sein.
„Anker“ werden aber jetzt schon gesetzt:
- Zusammentragen von Zahlen, Daten, Fakten insb. zur Wirksamkeit
- die Suche nach Verbündeten, insb. aus der Wirtschaft
- Einsetzen für die Zielgruppe zum Beispiel im Rahmen der Fachkraftallianz oder im Landesjugendhilfeausschuss
Aus Sicht des Paritätischen könnte die Leitidee für ein Förderprogramm folgende sein:
Schaffung eines durchlässigen Systems, das Stabilisierung und Qualifizierung für den Übergang in Ausbildung oder Arbeit in einem integrierten Rahmen kombiniert und junge Menschen unabhängig von ihren Einstiegsbedingungen abholt.
Die Förderung ermöglicht passgenaue Angebote, die Stabilisierung, Aktivierung und Qualifizierung als aufeinander aufbauende oder ineinandergreifende Phasen kombinieren. Träger können je nach regionalem Bedarf und Zielgruppe Schwerpunkte setzen, ohne den Gesamtansatz zu verlassen.
Mehrwert zu anderen Angeboten am Übergang: pädagogische Tiefe, Freiwilligkeit und Lebensweltorientierung.
Um am Thema interessierte Mitglieder in den weiteren Prozess gezielt einzubinden, wird um eine Rückmeldung gebeten, wenn es Ansprechpersonen in Mitgliedsorganisationen gibt, die wir zu gegebener Zeit informieren und einbinden sollen.
Rückmeldungen bis zum 03.07.2026 bitte an
Babett Neßmann
Sachbearbeiterin Kinder - Jugend – Familie / Bildung
E-Mail: babett.nessmann(at)parisax.de
Weitere Informationen siehe auch: Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit
Vielen Dank für die Unterstützung!