Aufruf zur Mitzeichnung – Für eine humane, wissenschaftsbasierte und akzeptierende Drogenpolitik

Der internationale akzept-Kongress 2025 in Bielefeld hat eine wegweisende Resolution verabschiedet, die ein deutliches Signal für eine zeitgemäße, praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Drogenpolitik setzt.

12.12.2025

Der internationale akzept-Kongress 2025 in Bielefeld hat eine wegweisende Resolution verabschiedet, die ein deutliches Signal für eine zeitgemäße, praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Drogenpolitik setzt.

Die Resolution benennt zentrale Herausforderungen: die hohe Zahl drogenbedingter Todesfälle, den wachsenden Crack-Konsum, die drohende Verbreitung synthetischer Opioide sowie die weiterhin unzureichende Kontrolle legaler Drogen. Gleichzeitig werden die sozialen Belastungen vieler betroffener Menschen – Armut, Wohnungslosigkeit, Arbeitslosigkeit und Einsamkeit – als strukturelle Kernprobleme hervorgehoben.

Die unterzeichnenden Teilnehmer*innen des Kongresses fordern konkrete und evidenzbasierte Maßnahmen:

  • Stärkung der akzeptierenden Drogenarbeit auf allen Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen.
  • Ausbau lebensrettender Interventionen wie Naloxon-Programme, Substitution, Drugchecking und Drogenkonsumräume.
  • Weiterentwicklung der Cannabisregulierung durch lizenzierte Fachgeschäfte, flankierende Prävention und Schadensminderung.

Diese Resolution steht für eine Drogenpolitik, die Gesundheit schützt, Selbstbestimmung fördert und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit sozialer Verantwortung und stellt die Lebensrealität der Betroffenen in den Mittelpunkt. 

Hier finden Sie den kompletten Text der Resolution und können digital mitzeichnen:

https://sites.google.com/view/resolution-akzeptkongress-2025