12 Mitglieder haben den Jour Fixe Kinder- und Jugendhilfe genutzt 1. für Information, 2. für Austausch und 3. für einen Ausblick. Weiteres können Sie nachlesen, bzw. Ihre Themen beim nächsten Jour Fixe am 26.2. einbringen.
1. Informationen
Schulsozialarbeit
Die Sachmittelpauschle wird in den Landkreisen unterschiedlich umgesetzt. In fünf Gebietskörperschaften beträgt die Pauschale 8000€, Schlusslicht ist das Erzgebirge mit 4000€.
UBSKM:
Seit 1.1. 2026 gelten weitere Änderungen, u.a. im Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG). Insbesondere § 6 KKG „Beratung medizinischer Kinderschutz“ erfordert von Trägern, die Hotline für medizinischen Kinderschutz: 0800 1921000 in ihre Schutzkonzepte zu integrieren. Für alle ambulanten Hilfen zur Erziehung sind Schutzkonzepte jetzt obligatorisch. Unabhängig von ggf. schon geschlossenen Vereinbarungen zum §9b SGBVIII mit den regionalen Jugendämtern erarbeitet die AG der BAG LJÄ Standards für Umsetzungen. Dieser Prozess wird 2026 weiter bearbeitet, bis dahin gilt: keine Akten entsorgen.
Demokratieprojekt:
Ein Projekt des Paritätischen Gesamtverbandes unterstützt Träger, rechtssicher politisch zu agieren, Angriffe von rechts abzuwehren bzw. einen Umgang mit Mitarbeitenden zu finden, die rechte Positionen und Werte mitbringen. Weitere Infos: Vielfalt ohne Alternative - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege Kontakt: Lotta Badenheuer Tel.: 030 24636-347 Mail: lotta.badenheuer (at) paritaet.org
Weiterbildung:
Gern können Fortbildungswünsche eingebracht werden, in der Runde wurden benannt: Weiterbildungen für Tagesgruppen-Themen und Schutzkonzepte in den ambulanten Hilfen zur Erziehung.
2. Austausch
Komplexe Hilfen
In den verschiedenen Gebietskörperschaften gibt es verschiedene Arbeitsgruppen und Ansätze, um für herausfordernde Kinder und Jugendliche geeignete Hilfen zu finden. Diese agieren aktuell sehr lokal, u.a. wurden Beispiele aus Chemnitz und Leipzig benannt. Im Vordergrund stehen Clearing und Trägerzusammenarbeit. Gerade die letzten Vorfälle in Leipzig machen deutlich, dass Lösungen ggf. auch landesweit dringend gesucht werden. Rufe nach neuen Modellen, Alternativen aber auch geschlossener Unterbringung laut werden. Es gilt das Memorandum gegen bzw. die Vermeidung von GU. Die Teilnehmenden wünschen sich, dass sich der Paritätische bzw. die Expertise der Mitglieder in die Diskussion eingebracht werden. Katrin Bressel informiert zur Ad hoc Arbeitsgruppe innerhalb des Paritätischen und die Bemühungen, an einer geplanten Zukunftswerkstatt zur Weiterentwicklung der HzE mitzuwirken.
Fachliche Schwerpunkte 2026
Folgende Schwerpunkte wurden vorgestellt und bestätigt: Hilfen zur Erziehung – Weiterentwicklung und neue Strukturen für Komplexe Hilfen, DHH 2027/28, Begleitung des UBSKM: Schutzkonzepte leben, überprüfen, gemeinsam weiterentwickeln, Inklusives SGB VIII begleiten sowie Netzwerke ausbauen
Ausblick
Weil Inklusion zur „DNA des Paritätischen“ gehört, teilen wir gern die Einladung zum Winter-Spieleseminar des Kinder- und Jugendrings Sachsen für eine inklusive Arbeit mit jungen Menschen vom 6.3.2026-8.3.2026 in Chemnitz/Röhrsdorf, welches sich an Fachkräfte genauso wie an junge Menschen mit und ohne Behinderung richtet. Weitere Informationen und die Anmeldung: https://www.kjrs.de/ueber-uns/termine/detailansicht/inklusives-spieleseminar-edition-indoor
Die nächsten Termine sind:
26.2. 2026 / 28.5. 2026/ 25.6.2026 jeweils 10-11:30 Uhr