Anbei erhalten Sie aktuelle Informationen aus dem Bereich Sucht.
1. Austausch mit Kolleg*innen auf Bundesebene
Kristin Höfler nimmt regelmäßig an kürzeren digitalen Austauschrunden mit Kolleg*innen aus dem Paritätischen Gesamtverband und Paritätischen Landesverbänden teil.
Einige Blitzlichter aus dem letzten Treffen sind:
Weitere Themen, die regelmäßig angesprochen werden, sind:
Um besser einschätzen zu können, welche dieser Themen (oder auch andere Themen) die Mitgliedsorganisationen im Paritätischen Sachsen besonders bewegen, teilen Sie Kristin Höfler gerne mit, wenn Interesse an tieferen Informationen besteht oder daran, sich auszutauschen oder sich aktiv in Diskussionen einzubringen.
2. SuchtGPT: KI-Chatbot für Suchtfragen
Ab sofort steht der SuchtGPT-Chatbot der Öffentlichkeit unter https://suchtgpt.de zur Verfügung.
Das SuchtGPT Projekt (Gestaltung, Programmierung und Testung eines KI-basierten Chatbots für Suchtfragen) wird gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit und verantwortet von der delphi Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH. (Projektwebsite: https://suchtgpt.delphi.de)
SuchtGPT bietet niedrigschwellig, anonym und rund um die Uhr verfügbare Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Sucht und Substanzkonsum. Ziel ist es, insbesondere Ratsuchenden und Angehörigen eine erste Anlaufstelle für ihre Fragen und einen verlässlichen Zugang zu geprüften Informationen zu ermöglichen – transparent, DSGVO-konform und auf Basis einer umfangreichen Wissensdatenbank.
Parallel zur Freischaltung des Chatbots wurde SuchtGPT im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposium zum Einsatz von KI in der Suchthilfe auf dem Deutschen Suchtkongress an der Freien Universität Berlin vorgestellt: https://www.journals.infinite-science.de/index.php/dsk/article/view/2184
(Quelle: delphi Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH)
3. Zwischenbericht der Evaluation des Konsumcannabisgesetztes
Am 29.09.2025 wurde der erste Zwischenbericht der Evaluation des Konsumcannabisgesetzes vorgestellt. Unter folgendem Link können Sie den kompletten Zwischenbericht abrufen: https://www.fdr.uni-hamburg.de/record/17993
Das DHS Statement wurde bereits auf der Homepage der DHS veröffentlicht und an die Presse weitergeleitet: https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs-stellungnahmen/2025-09-29_DHS_Statement_zum_EkoCan_Zwischenbericht.pdf
4. Paritätisches Weiterbildungsangebot /Bereich Sucht
Das Weiterbildungsangebot des Paritätischen Sachsen hat einen neuen Namen und einen eigenen Webauftritt: Sie finden die Paritätische Akademie Sachsen ab sofort unter www.parisax-akademie.de.
Falls es Themen aus Ihrem Arbeitsbereich gibt, zu denen es noch kein Weiterbildungsangebot gibt, teilen Sie uns gerne Ihre Wunschweiterbildung mit. Anregungen für Weiterbildungsthemen bitte an folgende Adresse senden: weiterbildung (at) parisax-akademie.de
5. Warnmeldung: Hochpotente synthetische Opioide auf LSD-typischen Blottern
Auf Blotterpapieren, die szenetypisch für den Konsum von LSD(-Derivaten) verwendet werden, wurden die hochpotenten synthetischen Opioide Cychlorhpine, Metonitazepyne und N-Desethylisotonitazen nachgewiesen. Die Blotter sind sensorisch (Aussehen, Geruch, Geschmack) nicht von LSD-Derivaten zu unterscheiden. Blotterpapiere gelten als „typisch psychedelisch“. Sie sind eine bisher völlig untypische Darbietungsform für Opioide. Zudem werden Sie von einem Shop verkauft, der ebenfalls LSD-Derivate verkauft. Alle drei nachgewiesenen Substanzen sind hochpotent und unterscheiden sich in ihrer Wirkung erheblich von LSD(-Derivaten).
Die Blotter können sehr leicht mit LSD(-Derivaten) verwechselt werden. Die Gefahr einer schweren, potenziell tödlichen Opioidüberdosis für Konsumierende, die irrtümlicherweise diese Blotter verwenden, ist hoch. Aufgrund des Online-Verkaufs ist von einer hohen Verfügbarkeit in ganz Deutschland auszugehen. Bitte warnen Sie Konsumierende, die potenziell LSD(-Derivate) konsumieren, entsprechend!
Ausführliche Informationen, Fotos der Substanzen und Handlungsempfehlungen für Fachpersonal finden Sie in der Warnmeldung von Basis e.V., finden Sie im Anhang (A1).
(Quelle: IFT Institut für Therapieforschung gGmbH, NEWS-Team
6. Nahtlosverfahren - Liste der mitwirkenden Krankenhäuser (Stand: 25.08.2025)
Im Anhang (A2) finden Sie eine aktualisierte Liste der in Sachsen mitwirkenden Krankenhäuser nach Ziff. 5 der Handlungsempfehlungen (Nahtlosverfahren) des Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek).
Kontakt für Rückfragen oder andere Anliegen aus dem Bereich Sucht:
Kristin Höfler (Referentin Arbeit & Beschäftigung)
Tel.: 0351 - 828 71 141
E-Mail: kristin.hoefler (at) parisax.de