Bei der Sitzung des JHA am 13. November 2025 standen die inhaltlichen Schwerpunkte für 2026 im Fokus. Diskutiert wurden unter anderem die Fortschreibung der Kita-Bedrfsplanung, die Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit und Inobhutnahme sowie die Förderung inklusiver Jugendhilfe.
Am 13. November 2025 kam der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Görlitz zu seiner Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt standen die Planungen für das Jahr 2026: Neben der Festlegung der Termine wurden auch inhaltliche Schwerpunkte definiert, die die Arbeit des Ausschusses im kommenden Jahr prägen sollen
Arbeitsplanung für das Jahr 2026
So war ein zentraler Tagesordnungspunkt die Arbeitsplanung des Ausschusses für das Jahr 2026. Geplant sind unter anderem die Fortschreibung der Kitabedarfsplanung sowie die Festlegung der Förderhöhen im Rahmen der Trägerförderpauschale A und für Maßnahmen außerhalb der Bedarfsplanung. Darüber hinaus sollen verschiedene Richtlinien überprüft und überarbeitet werden.
Für das kommende Jahr ist zudem eine Berichterstattung zu den Prüfungen im Bereich der Kindeswohlgefährdung für das Jahr 2024 vorgesehen. Weiterhin stehen die Fortschreibung der Konzeption zur Schulsozialarbeit, die Weiterentwicklung des Bereichs Inobhutnahme sowie die Weiterentwicklung der Jugendhilfe hin zu einer inklusiven Jugendhilfe auf der Agenda. Ergänzend soll das Planungsverständnis in den Hilfen zur Erziehung geschärft, der Haushalt 2027/2028 vorbereitet und bereits erste Schritte der Arbeitsplanung für 2027 angestoßen werden.
Weiterhin fasste der Jugendhilfeausschuss Beschlüsse zur Ko-Förderung zweier Maßnahmen: dem Kinder- und Jugendtelefon sowie der Produktionsschule. Beide Vorhaben werden damit im Rahmen der verfügbaren Mittel unterstützt.
Umgang mit Neuanträgen und Angebotserweiterungen 2026
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung lag auf der Diskussion zum Verfahren im Umgang mit Neuanträgen oder Angebotserweiterungen im Bereich der Fachkraftförderung 2026. Dabei wurde betont, dass entsprechende Vorhaben im Bedarfsplan nachvollziehbar begründet sein müssen und die inhaltliche Maßnahme im Vordergrund steht. Es wurde zudem hervorgehoben, dass grundsätzlich davon auszugehen sei, dass alle Träger die geforderte Qualität erbringen, sodass die bisherige Bewertungsmatrix für das Jahr 2026 nur eingeschränkt Anwendung finden soll. Um eine vollständige Neubewertung aller Projekte zu vermeiden, wurde eine pragmatische Lösung für den Übergang beschlossen. Eine Übersicht, die das geplante Verfahren detailliert erläutert, soll dem Ausschuss zur Verfügung gestellt werden.
Information zur Neugründung des Jugendrings
Zwei Vorstandsmitglieder des neu gegründeten Jugendrings nutzten die Sitzung, um den Verein vorzustellen. Ein Antrag auf Förderung für das Jahr 2026 liegt bereits vor; bis zur Entscheidung stehen dem Jugendring Stiftungsgelder in Aussicht.
Ausblick auf Entscheidungen zur Fachkraftförderung 2026
Die Entscheidungen zur Fachkraftförderung für das Jahr 2026 werden voraussichtlich in der Sitzung am 5. Februar 2026 getroffen. Demnach ist mit der Zustellung der entsprechenden Bescheide im März zu rechnen. Die Jugendpauschale ist zum Zeitpunkt der Sitzung noch nicht im Landkreis eingegangen.