Paritätischer Sachsen erneut an Vorbereitung für Regierungskoalition beteiligt

23.10.2024

Bereits zum zweiten Mal ist der Paritätische Sachsen in die Vorbereitung des Koalitionsvertrages einer möglichen Regierungskoalition eingebunden. Der Verband wird sich nach Kräften dafür einsetzen, dass soziale Themen in der neuen Legislatur nicht unter die Räder geraten.

Am heutigen Mittwoch treffen sich die Verhandlungsgruppen der Parteien CDU, SPD und BSW, um in Sondierungsgespräche einzusteigen. Neben Akteuren der Parteien werden immer wieder auch Personen aus verschiedenen Branchen in die Verhandlungen eingebunden. Nach 2019 ist es dem Paritätischen Sachsen erneut gelungen, in der Verhandlungsgruppe „Soziales und Gesundheit“ mitarbeiten zu können.

Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen, wird für den Landesverband teilnehmen und sagt dazu: „Selbstverständlich freue ich mich, wenn der Paritätische Sachsen als konstruktiver Wohlfahrtsverband wahrgenommen wird. Über viele Jahre hinweg haben wir konsequent darauf gesetzt, unsere Forderungen mit Lösungsvorschlägen oder zumindest dem Aufzeigen von Lösungswegen zu kombinieren. Dass dieser Ansatz von Politik und Verwaltung geschätzt wird, zeigt sich nun auch durch die wiederholte Beteiligung des Verbandes an der Vorbereitung eines Koalitionsvertrages.“

Bereits seit Sommer 2023 ist Paritätische Sachsen mit 11 Sozial- und bildungspolitischen Lösungsvorschlägen in den Dialog mit den Parteien und Landtagsfraktionen gegangen. Im Ergebnis ist es gelungen, viele der verbandlichen Themen in den Wahlprogrammen der Parteien zu platzieren. Der Umstand, dass die Inhalte von der breiten Mitgliedschaft getragen wurden, hat zu diesem Erfolg beigetragen.

„Im letzte Woche veröffentlichten Ergebnispapier der Kennenlerngespräche zwischen CDU, SPD und BSW finden sich schon einige wichtige soziale Themen. Darunter auch Aspekte, die dem Paritätischen wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise die Stärkung der Pflege, flächendeckende Integrationsangebote, die Stärkung der beruflichen Weiterbildung oder Qualitätsverbesserungen in der frühkindlichen Bildung. Jugendarbeit oder die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fehlen aber im ersten Aufschlag noch gänzlich . Bei diesen und anderen Themen werden wir unsere Erfahrungen und Ideen konkret einbringen. Die soziale Infrastruktur in Sachsen zu stärken, wird dabei Richtschnur unseres Handelns sein. Der enge Austausch mit den Fachreferaten und so auch mit den Mitgliedern wird in den kommenden Wochen besonders wichtig sein“, sagt Michael Richter vor Gesprächsbeginn.

Die Sozial- und bildungspolitischen Lösungen des Paritätischen Sachsen lesen Sie auf unserer Themenseite zur Landtagswahl 2024.


Kontakt:

Michael Richter (Landesgeschäftsführung)

Tel.: 0351 828 71 120
E-Mail: michael.richter (at) parisax.de