Zur Teilnahme an der Studie sind noch bis 30.06.2025 alle sächsischen Kitas, auch ohne Kindern mit Behinderungen, aufgerufen. Ziel ist es, Ressourcen, aber auch Herausforderungen festzustellen, um u.a Politik dahingehend zu beraten.
Durchgeführt wird die Studie im Rahmen des Projektes DigiNet Inklusion.
DigiNet Inklusion ist ein Projekt der Universität Leipzig zusammen mit dem Verein zur Förderung von Sprache und Kommunikation in Bildung, Prävention und Rehabilitation e.V.
Die Teilnahme dauert ca. 20 Minuten und richtet sich an die Einrichtungsleitung. Eine Teilnahme ist noch bis 30.06.2025 möglich.
Den Link zum Kita-Fragebogen finden Sie hier.
Fachliche Einordnung des Paritätischen
Im aktuellen sächsischen Koalitionsvertrag beschreiben die Regierungsfraktionen zum Thema Inklusive Kita (vgl. S.26f) u.a. ein Roadmap „Inklusive Kita“ zu erstellen, gesetzliche Regelungen anzupassen sowie einen Leitfaden zur Anpassung von Einrichtungskonzepten zu entwickeln. Das Projekt DigiNet Inklusion ist vermutlich in diesem Kontext zu verorten, zumal es durch den Freistaat Sachsen gefördert wird.
Grundsätzlich sehen wir es als sinnvoll sich an der Befragung zu beteiligen, gerade auch, um „Schwachstellen“ beim Thema Inklusion in Kitas in Sachsen für Politik und andere Entscheidungsträger sichtbar zu machen.
Kritisch prüfen muss man im Anschluss die Aussagekraft der so erhobenen Daten. Wiederholt stellen wir fest, dass wissenschaftliche Studien bei Online-Befragungen zunehmend keine Stichprobe aus einer vorher bestimmten Grundgesamtheit bestimmen, um daraus Daten zu erheben. Hier wären dies z.B. alle sächsischen Kitas. Stattdessen, kann praktisch jede*r teilnehmen, der gerade von der Befragung erfährt. Dies wirkt sich auf die Datenqualität aus, da z.B. stark belastete oder schlecht vernetzte Kitas überhaupt nicht davon erfahren und somit systematisch nicht teilnehmen. Im explorativen Sinne sind die so erhobenen Informationen, aber auf jeden Fall interessant und können in der Argumentation hilfreich sein.